Mit gezielter Förderung zu mehr Lese- und Schreibsicherheit – Legasthenie-Therapie in Schorndorf

Kinder mit einer Lese- und/oder Rechtschreibschwäche (Legasthenie/LRS) stehen in Schule und Alltag vor großen Herausforderungen. Trotz intensiven Übens und viel Anstrengung verläuft das Lesen und Schreiben oft zu langsam und mühsam und ist mit vielen Misserfolgen verbunden.

Spielerische Leseübung mit Silbenmaterial bei der LRS-Therapie im Lernraum Schorndorf

Wie wir Ihr Kind unterstützen – mit Geduld, System und Erfolgserlebnissen

Unsere Legasthenie-Therapie setzt genau hier an: Ziel ist es, Ihrem Kind ein Verständnis für die Systematik von Sprache und Schrift zu vermitteln und seine Fähigkeiten im Lesen und/oder Schreiben gezielt zu fördern. Dabei schaffen wir eine unterstützende therapeutische Beziehung und eine motivierende Lernatmosphäre, in der Ihr Kind erfolgreich lernen und wachsen kann.

Zu Beginn erstellen wir ein individuelles Lernprofil und wählen darauf abgestimmte Methoden sowie geeignete Lernmaterialien aus. Mit vielen spielerischen Elementen und abwechslungsreichen Übungen führen wir Ihr Kind mit Freude an die Lerninhalte heran. In seinem eigenen Tempo erlernt und vertieft Ihr Kind Lese- und/oder Rechtschreibstrategien und sammelt Erfolgserlebnisse, die es in seinem Selbstbewusstsein stärken.

So gewinnt Ihr Kind wieder an Sicherheit und Vertrauen in seine eigene Lernfähigkeit und erfährt, dass Lesen und Schreiben nicht nur gelingen – sondern sogar Spaß machen kann.

Lernspiel zur Buchstaben-Laut-Zuordnung bei der LRS-Therapie im Lernraum Schorndorf

Woran erkennt man eine Lese-Rechtschreibschwäche?

Eine Lese- und/oder Rechtschreibschwäche kann sich in ganz unterschiedlichen Erscheinungsbildern zeigen. Mögliche Symptome könnten sein:

  • Langsames, stockendes und ungenaues Lesen
  • Auslassen, Hinzufügen und Weglassen einzelner Buchstaben, Silben und Wörter
  • Wörter werden beim Lesen durch andere Wörter ersetzt
  • Fehlendes Verständnis für den Inhalt des Textes
  • Verwechslung formähnlicher Buchstaben und/oder klangähnlicher Laute
  • Fehlende Rechtschreibstrategien
  • Bereits gelernte Wörter werden immer wieder falsch geschrieben
  • Unleserliche Handschrift
  • Probleme treten auch in anderen Fächern auf (z. B. bei Fremdsprachen oder Mathe)

Ihre Vorteile bei unserer Legasthenie-Therapie

  • Individuell abgestimmt: Jedes Kind erhält ein persönliches Lernprofil und einen darauf basierenden Förderplan.
  • Fundierte Diagnostik: Wir erkennen die spezifischen Schwierigkeiten und setzen gezielt an den richtigen Stellen an.
  • Spielerisches Lernen: Lesen und Schreiben werden mit Freude und ohne Druck vermittelt.
  • Systematischer Aufbau: Wir vermitteln Strategien und Regelwissen Schritt für Schritt.
  • Erfolgserlebnisse: Kleine Fortschritte stärken das Selbstvertrauen und die Lernmotivation nachhaltig.
  • Ganzheitlicher Ansatz: Wir fördern nicht nur Lese- und Schreibfertigkeiten, sondern stärken auch das Selbstwertgefühl.
  • Enge Elternbegleitung: Regelmäßiger Austausch und praktische Tipps für das Üben zu Hause.
Individueller Förderplan für Lesen und Schreiben in der LRS-Therapie im Lernraum Schorndorf

Häufige Fragen zu Legasthenie/LRS-Therapie

Was ist der Unterschied zwischen Legasthenie und LRS?

Legasthenie (Lese-Rechtschreibstörung) ist eine genetisch bedingte, dauerhafte Störung beim Erlernen des Lesens und Schreibens. LRS (Lese-Rechtschreibschwäche) kann verschiedene Ursachen haben (z. B. ungünstige Lernbedingungen, längere Fehlzeiten) und ist potenziell behebbar. In der Praxis werden beide Begriffe oft synonym verwendet. Entscheidend ist: Beide benötigen gezielte therapeutische Unterstützung statt reiner Nachhilfe.

Woran erkenne ich, ob mein Kind eine Legasthenie/LRS hat?

Typische Anzeichen sind: sehr langsames, stockendes Lesen, häufige Rechtschreibfehler trotz intensiven Übens, Verwechslung ähnlicher Buchstaben (b/d, p/q), Auslassen oder Vertauschen von Buchstaben, Wörter werden beim Lesen erraten statt gelesen, und Ihr Kind zeigt zunehmende Frustration und Vermeidungsverhalten beim Lesen und Schreiben. Bei solchen Anzeichen sollten Sie eine fachliche Abklärung in Erwägung ziehen.

Ab welchem Alter kann man Legasthenie feststellen?

Eine fundierte Diagnostik ist in der Regel ab Ende der 1. Klasse bzw. Anfang der 2. Klasse möglich, da dann grundlegende Lese- und Schreibfertigkeiten im Unterricht vermittelt wurden. Frühe Risikofaktoren können jedoch bereits im Vorschulalter erkennbar sein, etwa Schwierigkeiten beim Reimen oder bei der phonologischen Bewusstheit. Je früher eine Legasthenie erkannt und gefördert wird, desto besser sind die Erfolgsaussichten.

Wie läuft die Diagnostik bei Legasthenie/LRS ab?

Die Diagnostik umfasst standardisierte Testverfahren zur Erfassung der Lese- und Rechtschreibleistungen, qualitative Fehleranalysen und Gespräche mit Eltern, Kind und ggf. Lehrkräften. Wir schauen uns an, welche Strategien Ihr Kind bereits nutzt und wo genau die Schwierigkeiten liegen. Die Diagnostik erfolgt in einer entspannten, kindgerechten Atmosphäre ohne Leistungsdruck. Im Anschluss besprechen wir ausführlich die Ergebnisse und entwickeln einen individuellen Förderplan.

Wie lange dauert eine Legasthenie-Therapie?

Die Dauer ist individuell unterschiedlich und hängt vom Schweregrad der Lese-Rechtschreibschwäche und dem Lernfortschritt Ihres Kindes ab. In der Regel erstreckt sich eine Therapie über 1 bis 2 Jahre mit wöchentlichen Sitzungen. Manche Kinder benötigen länger, andere kommen schneller voran. Wichtig ist, dass die Förderung langfristig angelegt ist, damit sich nachhaltige Fortschritte entwickeln können.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Legasthenie-Therapie?

Legasthenie-Therapie ist in der Regel keine Kassenleistung. In bestimmten Fällen können jedoch das Jugendamt (Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII bei drohender seelischer Behinderung) oder andere Kostenträger die Therapie finanzieren. Voraussetzung ist meist eine entsprechende Diagnostik und ein Nachweis der psychischen Belastung. Wir beraten Sie gerne zu den Möglichkeiten und unterstützen Sie bei der Antragstellung.

Was ist der Unterschied zwischen Legasthenie-Therapie und Nachhilfe?

Nachhilfe setzt an den aktuellen Lerninhalten der Schule an und hilft bei temporären Wissenslücken. Legasthenie-Therapie hingegen geht an die Wurzel des Problems: Sie vermittelt grundlegende Lese- und Rechtschreibstrategien, baut systematisch fehlende Kompetenzen auf und arbeitet mit speziellen Methoden und Materialien. Einfaches Üben und Wiederholen – wie in der Nachhilfe – helfen bei Legasthenie nicht weiter.

Sie möchten mehr über Legasthenie-Therapie erfahren oder einen Termin vereinbaren?

 

Das Team der Lerntherapie Schorndorf begleitet Ihr Kind mit Fachkompetenz, Geduld und Herz auf dem Weg zu mehr Lese- und Schreibsicherheit!

 

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