Mit gezielter Förderung Rechenschwierigkeiten meistern – Dyskalkulie-Therapie in Schorndorf
Kinder mit einer Rechenschwäche (Dyskalkulie) stehen in Schule und Alltag oft vor besonderen Herausforderungen. Trotz intensiven Übens und großer Anstrengung fällt es ihnen schwer, Mengen zu erfassen, Rechenwege nachzuvollziehen oder Aufgaben korrekt zu lösen. Zahlen werden verwechselt, Rechenschritte geraten oder ausgelassen – oft, weil das grundlegende Zahlenverständnis fehlt oder nicht gefestigt ist.
Wie wir Ihr Kind unterstützen – mit Geduld, Methode und Freude am Lernen
Unsere Dyskalkulie-Therapie setzt genau hier an: Ziel ist es, Ihrem Kind ein tragfähiges Verständnis für Zahlen, Mengen und mathematische Zusammenhänge zu vermitteln. In einer unterstützenden therapeutischen Beziehung und einer wertschätzenden Lernatmosphäre kann Ihr Kind seine mathematischen Fähigkeiten weiterentwickeln – in seinem Tempo und mit viel Freude am Lernen.
Zu Beginn erstellen wir ein individuelles Lernprofil und wählen darauf abgestimmte Methoden sowie passende Materialien aus. Mit vielen spielerischen Elementen und einem abwechslungsreichen methodischen Ansatz führen wir Ihr Kind kindgerecht an mathematische Inhalte heran. Dabei werden Grundvorstellungen aufgebaut und Rechenstrategien schrittweise erlernt und gefestigt.
Durch kleine, aber bedeutsame Erfolgserlebnisse gewinnt Ihr Kind an Selbstbewusstsein und Vertrauen in die eigene Lernfähigkeit. So erlebt es: Rechnen kann gelingen – und sogar Spaß machen.

Woran erkennt man eine Dyskalkulie?
Eine Dyskalkulie kann sich in ganz unterschiedlichen Erscheinungsbildern zeigen. Mögliche Symptome könnten sein:
- Fehlende Zahl- und Mengenvorstellung
- Langsames, zählendes Rechnen, kaum entwickelte Rechenstrategien
- Probleme beim Erlernen des Zehnerübergangs
- Häufiges Verdrehen von Zahlen (37 / 73)
- Fehlendes Operationsverständnis, Verwechseln von Rechenarten
- Mangelhafte Automatisierung des kleinen Einmaleins
- Rezeptartiges Anwenden von Rechenschritten ohne echtes Verständnis
- Schwierigkeiten beim Verstehen und Lösen von Textaufgaben
Ihre Vorteile bei unserer Dyskalkulie-Therapie
- Individuell abgestimmt: Jedes Kind erhält ein persönliches Lernprofil und darauf basierenden Förderplan.
- Fundierte Diagnostik: Wir erkennen die Ursachen und setzen gezielt an den richtigen Stellen an.
- Spielerisches Lernen: Mathematik wird greifbar, verständlich und macht Freude.
- Kleine Lernschritte: Erfolgserlebnisse stärken das Selbstvertrauen und die Lernmotivation.
- Ganzheitlicher Ansatz: Wir fördern nicht nur Rechenfertigkeiten, sondern stärken auch das Selbstbewusstsein.
- Enge Elternbegleitung: Regelmäßiger Austausch und praktische Tipps für den Alltag.
Häufige Fragen zur Dyskalkulie-Therapie
Dyskalkulie ist eine Rechenstörung, bei der Kinder trotz normaler Intelligenz erhebliche Schwierigkeiten beim Erlernen grundlegender mathematischer Fertigkeiten haben. Es handelt sich um eine Teilleistungsstörung, die das Verständnis von Zahlen, Mengen und mathematischen Zusammenhängen betrifft – nicht um mangelnde Intelligenz oder fehlende Anstrengung.
Typische Anzeichen sind: zählendes Rechnen mit den Fingern auch in höheren Klassen, häufiges Verdrehen von Zahlen, Schwierigkeiten beim Zehnerübergang, Probleme mit Textaufgaben und fehlendes Mengenverständnis. Wenn Ihr Kind trotz intensiven Übens kaum Fortschritte macht und zunehmend Frustration zeigt, sollten Sie eine fachliche Abklärung in Erwägung ziehen.
Eine fundierte Diagnostik ist in der Regel ab der 2. Klasse möglich, da dann die Grundlagen des Rechnens im Unterricht vermittelt wurden. Frühe Anzeichen wie mangelndes Mengenverständnis oder Schwierigkeiten beim Zählen können jedoch bereits im Vorschulalter auffallen. Je früher eine Dyskalkulie erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Förderchancen.
Dyskalkulie ist eine dauerhafte Disposition, verschwindet also nicht von alleine. Mit gezielter Förderung können betroffene Kinder jedoch lernen, Kompensationsstrategien zu entwickeln und ein tragfähiges mathematisches Verständnis aufzubauen. Viele Menschen mit Dyskalkulie führen erfolgreich ein normales Berufs- und Alltagsleben, wenn sie rechtzeitig Unterstützung erhalten haben.
Die Diagnostik umfasst standardisierte Testverfahren, qualitative Fehleranalysen und Gespräche mit Eltern und Kind. Wir schauen uns an, wie Ihr Kind rechnet, wo genau die Schwierigkeiten liegen und welches mathematische Grundverständnis vorhanden ist. Die Diagnostik erfolgt in einer entspannten, kindgerechten Atmosphäre ohne Leistungsdruck. Im Anschluss besprechen wir ausführlich die Ergebnisse und mögliche Förderschritte.
Die Dauer ist individuell unterschiedlich und hängt vom Schweregrad der Rechenschwäche und dem Entwicklungstempo Ihres Kindes ab. In der Regel erstreckt sich eine Therapie über 1 bis 2 Jahre mit wöchentlichen Sitzungen. Wichtig ist, dass die Förderung langfristig angelegt ist, damit sich nachhaltige Fortschritte entwickeln können.
Im Gegensatz zur Legasthenie-Therapie ist die Dyskalkulie-Therapie keine Kassenleistung. In bestimmten Fällen können jedoch das Jugendamt (Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII) oder andere Kostenträger die Therapie finanzieren. Wir beraten Sie gerne zu den Möglichkeiten und unterstützen Sie bei Anträgen.
Sie möchten mehr über Dyskalkulie-Therapie erfahren oder einen Termin vereinbaren?
Das Team der Lerntherapie Schorndorf begleitet Ihr Kind mit Geduld, Fachkompetenz und Herz!